reflections

When it's over, then it's over?

Man sagt doch immer, dass man die Hälfte der Zeit braucht, die man mit jemandem zusammen war, um denjenigen zu überwinden.

Nach langen Beziehungen kann das ja durchaus sein, aber ihr könnt mir nicht erzählen, dass wenn man 8 Jahre mit jemandem zusammen ist, dann 4 Jahre lang keinen Freund hat. Wenn solche längjährigen Beziehungen zerbrechen, findet dann nicht schon in der Reifephase ein Abnabelungsprozess statt? Man überlegt sich ja nicht innerhalb einer Woche (oder zumindest sollte man das nicht), dass man keinen Bock mehr auf denanderen hat und deswegen die letzten paar Jahre einfach mal in die Tonne tritt.

Natürlich ist ein halbes Jahr rumüberlegen, ob man sich jetzt trennen soll oder nicht und ob es noch Gefühle gibt oder nicht, auch nicht die beste Lösung, aber ein solch großer Schritt ist nicht einfach: Nämlich das Bekannte und Vertraute loszulassen, den Menschen von dem man glaubt ihn so gut, vielleicht so gar zu gut zu kennen (und trennt sich dann genau deswegen, weil man sich nicht mehr aushält!!), gehen zu lassen.

Theoretisch ließe sich jetzt aus meinen weisen Worten doch folgende Schlussfolgerung ziehen: Lange Beziehung darauf folg eine lange und intensive Trauerphase, kurze Beziehung, kurze Trauerphase, oder?

Aber ich frage mich, ist es eigentlich nicht viel schlimmer nach 5, 6 Wochen eine Beziehung zu beenden, zu einem Zeitpunkt an dem man noch über beide Ohren Liebe und Glück ausstrahlt, die rosarote Brille aufhat und alles glitzert. Auf einmal wird man aus dieser Traumwelt hinausgerissen und die kalte, bittere Realität heißt einen willkommen.

Man kennt den anderen zwar nicht in und auswendig, aber in einem solchem Verliebtheitsstadium ist es nunmal so, dass man nur die guten Seiten des Partners kennt oder vielleicht nur diese sehen will. Man eigentlich dann auch gar keinen Grund sich zu trennen (welcher denn???), aber es passiert halt trotzdem ab un zu.

Das Ziel der meisten Frauen ist ja dann doch eine längerfristige Beziehung und nicht mal 3 Wochen hier einen Freund und dann wieder 5 woanders einen.

Wieso geschieht es dann immer noch, dass man sich auf den falschen einlässt, wobei hier die wichtigere Frage wahrscheinlich lautet: Gibt es überhaupt den Richtigen oder pendeln wir nur von einem Falschem zum nächsten, nur, dass wir es bei einem länger aushalten als beim anderen.

Aber komm wir lieben auf die Grundthese zurück, dass es den Richtigen gibt, sonst können wir gleich alle einpacken und vom Dach unseres Lieblingsschuhgeschäfts springen (das hoffentlich gut genug ist!).

Die Wahrscheinlichketi einem Falschem über den Weg zu laufen ist wesentlich höher, da es ja viel von ihnen gibt. Und leider tragen sie kein Schild um den Hals wo drauf steht "Falscher", so dass man sie leichter erkennen und aussortieren könnte, nein (!), das Leben macht es einem nun mal nicht einfach! Man muss sich gefühlsmäßig öffnen um das herauszufinden und das macht einen verletzlich.

Das Finden des Richtigen ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Abwägung, eine Abwägung zwischen dem Risiko, dass man eingehen will und der Angst verletzt zu werden, aber anders geht es nun mal nicht. Liebe ist nun mal doch ein Spiel.  

15.8.08 23:06, kommentieren

Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?

Es ist ein allgegenwärtiges Phänomen und doch ist es für eine Frau immer noch ein unglaublich großes schwarzes Loch (zumindest für mich). In der Männerwelt hingegen ist es jedoch wesentlich bekannter: Beziehungsangst.

Es schwebt wie eine große dunkle Wolke über den meisten sich anbahnenden Beziehungen. Worin es sich äußert: Panik, Panik die ein Mann empfindet wenn er denkt eine Frau will sich, wenn auch nur zeitweise und ohne feste Heiratspläne, an ihn binden. Wieso das so ist? Tja, das ist echt ne gute Frage, die ich mit meinem Wissen nicht zu beantworten vermag, vielleicht Unreife, Angst etwas zu verpassen? Keine Ahnung...

Aber eigentlich stellt sich die Frage wieso es überhaupt dazu kommt und wieso es einen Mann dazu bewegen kann mitunter gegen die eigenen Gefühle zu handeln. Kann es sein, dass Männer Angst vor der Liebe haben?

Eins sollte ich auf jeden Fall vorweg nehmen, da ich sonst wieder Opfer herber Kritik werden könnte, natürlich sind nicht alle Männer so, es gibt genug Exemplare die dich zu gerne vor den Traualtar schleifen wollen würden, also modifizieren wir die Bezeichnung zu “Dieser Typ Mann”.


Was führt diesen Typ Mann zu der Entscheidung einer möglichen Beziehung zu entsagen, die ihn, zumindest ist so der erste subjektive Eindruck, glücklich machen würde? Ist es ein masochistitscher Anflug der ihn dazu bewegt selber seiner Chance Nein zu sagen? Oder sucht er vergeblich nach Argumenten um auch nur irgendwas zu finden, damit eine längerfristige Beziehung noch nicht einmal zu Stande kommt? Belügt er sich also selber nur weil er Angst davor hat sich festzulegen.


Und als Frau kann man sich nie dagegen absichern, man weiß ja nie wem man im Leben begegnet und selbst wenn man der kompletten Überzeugung ist, das es der richtig sein muss ist man vor dem Phänomen der Beziehungsangst nicht sicher. Und falls er sagen sollte “Es läuft alles so, wie es sonst nicht läuft, ich habe keine Panik”, dann, meine Lieben Damen glaubt ihm kein Wort!!! Wer einmal davon befallen wurde, dem wird es immer wieder passieren und am Ende kriegt er wieder Angst und läuft weg. Als Frau hat man dann unglaublich viel Zeit und unglaublich viele Gefühle und Emotionen in das ganze investiert und am Schluss bleibt man zurück, womöglich sogar noch mit einem gebrochenem Herzen...




1 Kommentar 29.7.08 21:02, kommentieren

Von Zicken und Zickereien.

Wieso denken Männer eigentlich ständig, dass alles was Frauen machen, sagen oder sonst in irgendeiner Form etwas tun zickig ist. Man sagt irgendwas in einem Tonfall dem den Herren der Schöpfung nicht gefällt und ehe man sich versieht wurde man schon als Zicke abgestempelt!!

Darf man sich heute denn noch nicht einmal beschweren? Von dem ganzen Emanzipations-Zeug brauchen wir ja jetzt gar nicht erst anfangen, aber wenn mir was nicht passt, dann sag ich das auch und ich glaube nicht, dass die Frauen in der Antike sich da irgendwie anders verhalten haben.

Und wieso werden eigentlich immer nur wir Frauen als Zicken bezeichnet, bei Männern geschieht das nur, wenn sie schwul sind, aber, liebe Männer, ihr könnt mir nicht erzählen, dass ihr weniger meckert, als wir Frauen. Egal wo man mit ihnen hingeht, ständig muss man sich irgendwelche beschwerden anhören! Das ganze fängt ja schon an, wenn man aus dem Haus will: Da kriegt man erst mal zu hören, dass man nie rechtzeitig aus dem Haus kommt (was aber meiner Erfahrung nach meistens an der männlichen Person liegt), dann wird von einem erwartet, dass man in 10cm hohen Absätzen einen Sprint hinlegt, was einem verbal kommuniziert wird und wenn es regnet soll man sich auch ja nicht so anstellen... (Sorry, aber bei offenen Sandalen und keinen Socken und wenn ich gerade meine Haare geglättet habe und ich habe zufällig auch noch in Chemie aufgepasst und weiß, dass durch das Glätten die chemischen Verbindungen innerhalb des Haares gewaltsam und temporär aufgelöst worden sind und durch den Kontakt mit Wasser sie wieder regeneriert werden, dann stelle ich mich an!!!!!)

Aber sobald es mal darum geht in der Halbzeit vom Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft den Müll rauszubringen oder geschweige denn mal kurz umzuschalten, weil gerade die (weibliche) Lieblingssendung läuft, dann wird gemeckert!! Oder noch schlimmer: Männer im Kino in einem Film, den sie für bescheuert halten. Ich glaube jede Frau die das schon mal mitgemacht hat (also ich würde tippen, fast jede), macht es einmal und nie wieder! Da kommt dann ein Kommentar nach dem anderen, von "ich will den blöden Film nicht sehen" über "und für so'n Scheiß muss ich jetzt mein Geld ausgeben" bis hin zu "hast du keine Freundinnen, die so einen Mist mit dir anschauen?"

Und mein glorioses Schlusswort zu dieser Abhandlung ist: Männer, bevor ihr das nächste ein Mädel als Zicke bezeichnet, hört selber auf zu meckern!!!

4.6.08 19:05, kommentieren

Man will auch mal keine Beziehung!

Es heißt doch immer, dass wenn man auf der Suche nach einem Freund oder einer Beziehung ist, dass es dann sowieso nicht klappt.

Und wenn man es dann am wenigsten erwartet steht dann der Richtige vor der Tür (zumindest stellt man sich das so vor).

Aber was ist wenn man eigentlich überhaupt keine Lust auf eine Beziehung hat und man die Männerwelt regelmäßig ins Fegefeuer verdammt und ausgerechnet dann, nicht nur ein Richtiger, sondern gleich mehrere vor der Tür stehen und klingeln?!?!

Haben Männer ein Talent dafür sich in Frauen, die eine ich-will-keine-Beziehung-Phase durchmachen zu verlieben? Trägt man dann etwa ein imaginäres Schild mit sich rum auf dem steht: “Please, no relationship!”? Langsam glaube ich das nämlich und wie Männer nun mal eben sind, denken sie, sie müssen sofort den Held spielen und die arme Frau von dem Gedanken befreien, dass sie keine Beziehung wollen und ihr genau das Gegenteil in den Kopf setzen: Nämlich, dass sie eine Beziehung will und zwar nur mit diesem einen Mann.

Aber liebe Männer, die Welt läuft nun mal nicht immer so wie ihr sie gerne hättet oder um es geläufiger auszudrücken: S'Läbe isch koi Schlotzer!!

Eigentlich war ich ja immer der Überzeugung, dass der Nestbautrieb bei Frauen wesentlich höher ist, als bei Männern, aber ich, bei meiner unglaublichen Naivität, bin natürlich eines besseren belehrt worden.

Männer, klar, nicht alle, aber die meisten, sind nämlich total scharf auf Beziehungen!!! (Ich weiß, es klingt unglaublich, aber die Realität sieht nun mal immer ganz anders aus wie man sie eigentlich in Erinnerung hatte) Und da ja das übliche Nesbauklischee in der Welt eine vorherrschende Stellung genießt, denkt das XY-Chromosom, dass Frauen IMMER eine Partnerschaft wollen.

Aber, um den Tatsachen mal ins Auge zu sehen, dem ist nun mal nicht so!!!

Single sein ist eigentlich ziemlich angenehm, vielleicht mag es kein Zustand für die Ewigkeit sein, aber immer mal wieder brauch man eine Auszeit von diesem ganzen Liebes-Rücksicht-Nehm-Beziehungs-Quatsch! Ehrlich!! Um das ganze Liebes-Trara das nächste mal noch mehr zu genießen!!

12.4.08 11:41, kommentieren

Clubbing...

Samstag Abend, 24 Uhr, man befindet sich mal wieder in einem Club und im besten Falle ist man mit den Mädels da und hat seinen Spass. Aber eigentlich geht es immer um das gleiche: Einen Mann kennenlernen.
Unter uns Frauen (zumindest bei manchen) gibt es die nette Sportart “Nummern sammeln”, manchen mag sie vielleicht nicht bekannt sein, aber es ist ganz einfach: Wer am Ende des Abends am meisten Nummern hat, hat gewonnen.

Aber wieso tun wir Frauen so etwas? Spass ist auf jeden Fall auch einer der Gründe, aber eigentlich will man doch nur herausfinden wer besser ankommt, wer hübscher und attraktiver ist.

Wieso tendiert das weibliche Geschlecht dazu sich immer mit anderen zu vergleichen?
Wurden wir vom männlichen Einfluss bereits so vereinnahmt, dass es uns, zumindest in manchen Situationen, nur noch darum geht Männern zu gefallen?

Wenn wir nämlich ehrlich sind, ist so eine Club-Tour, in 90% der Fällen reine Fleischbeschau und die Wahrscheinlichkeit dort einen beziehungstauglichen Mann zu treffen ist äußerst gering.

Aber ganz ehrlich, das letzte mal, als ich in einem Club war (und das ist nicht lange her) gab es einfach keine Männer deren Nummer man hätte haben wollen.

Was ist nur aus allen guten Männern geworden? Ok, ich bin keine 18 mehr und nicht mehr ganz so naiv und nich mehr so leicht zu beeindrucken, so dass ich alle Männer die in mein Beuteschema (ja, Frauen haben sowas auch) fallen total toll finde, man wird mit dem Alter, dann doch ein wenig wählerischer...

Es stellt sich jedoch die Frage, was denn einen “guten Mann” ausmacht? Guter Job? Gutes Aussehen? Das ist doch zumindest mal nicht schlecht, in einem Club kann man auch schlecht rausfinden was für Charaktereigenschaften er hat!
Streben wir Frauen, zumindest auf den ersten Blick also immer noch nach dem erfolgreichen, gesellschaftlich und finanziell besser gestellten Mann? Nach der guten Partie? Selbst wenn man selber vielleicht gut verdient und man es sich leisten könnte absolut unabhängig zu sein?

Also, um das ganze nochmal festzuhalten: Es gibt ja anscheinend Emanzipation, sonst wäre wir nicht da wo wir heute sind, aber als Frau, will man trotzdem den Eltern keinen Loser vorstellen, also scheinen ja noch einige der “alten” Werte übrig geblieben zu sein.
Ist es die Sicherheit, die einem ein “guter Mann” bieten
kann und will man deswegen so einen haben? Wahrscheinlich, aber ein genaue Antwort kann ich darauf auch nicht geben, es gibt viele Beweggründe wieso der eine Mann und der andere nicht, aber oft ist es nun mal so, dass einer dieser guten Männer auf den ersten Blick, natürlich mehr Chancen hat, aber meistens ist dann doch der zweite Blick entscheidend.

28.3.08 18:08, kommentieren

Kommunikationsprobleme...

Wieso verstehen Männer einen eigentlich nicht? Sind wir Frauen so kompliziert oder gibt es da sowas wie eine genetische Blockade die, trotz der anstrengendsten Bemühungen, verursacht, dass Männer es einfach nicht blicken.

Jede Frau kennt das warhscheinlich, man erklärt und beleuchtet von jedem auch nur denkbarem Standpunkt und am Ende bekommt man doch wieder das altbekannte:”Ich weiss nicht was du meinst”! Sowas bringt einen dann vollends auf die Palme und entweder man schmeisst das ganze und rauscht beleidigt ab (wovon er natürlich nichts merkt) oder man schreit ihn an (das merkt er wiederum) und rauscht dann beleidigt ab.

Sind Männer und Frauen wirklich so unterschiedlich, sodass Kommunikation nur in einem bestimmten Rahmen stattfinden kann?

Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele, der beste Freund zum Beispiel, wenn er nicht gerade schwul ist, dann handelt es sich beim besten Freund um einen Hetero-Mann mit dem man super auskommt, dem man alles erzählen kann und einen auch versteht! Dann muss es ja eine gewisse Kommunikation geben, also existiert das grundsätzliche Verständnis der Geschlechter wohl schon, nur wieso gibt es das nie mit dem Partner?!?!

Es scheint so, dass wenn man sich liebt, dass dann automatisch eine Kommunikationsblockade entsteht, nicht in allen Bereichen, aber doch in vielen. Das fängt ja schon beim Essen an, er will Wurstaufschnitt, sie will Käse und sie schafft es nicht dem Partner klar zu machen, dass er auch Käse kaufen soll wenn er einkaufen geht.

Sind Männer da irgendwie taub?!? Schließen sie das was von einer weiblichen Stimme gesagt wird kategorisch aus? Oder sind sie einfach nur vergesslich?

Der Extremfall ist natürlich wenn in einer Beziehung irgendwann mal gar kein Verständnis für den anderen vorliegt, soll man dann die Beziehung beenden oder sich weiterhin abmühen und versuchen dem anderen seine Gründe und Handlungen, ja seine eigene kleine Welt, zu erklären.

Jeder muss dies wahrscheinlich für sich selber entscheiden, ob einem der ganze Aufwand wert ist, denn man weiß nie, wann es ein Mann endlich geblickt hat.

21.3.08 23:15, kommentieren

Aufgrund eines dezenten Hinweises möchte ich die folgende Berichtigung machen: Der Sinus gehört zur Familie der trigonometrischen Funktionen.
Diese haben dummerweise die Eigenschaft auf ihrem maximalen
Definitionsbereich stetig zu sein. Da die ganz normale Sinuskurve auf R definiert ist, ist sie auch in deinem Text uneingeschränkt stetig.

Wir haben heute also alle was dazugelernt!

15.3.08 21:08, kommentieren



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